Unternehmen
Reisefinder

Philosophie

Bottenschein – immer mehr erleben.

Liebe Reisegäste,

seit über 60 Jahren sind wir für unsere Kunden in Bewegung. Weltweit, weil wir Urlaub grenzenlos planen. Europaweit, weil wir Ziele komfortabel erreichen. Regional, weil im Nahverkehr Zuverlässigkeit zählt.

Vom ersten bis zum letzten Augenblick wollen wir mit außergewöhnlicher Leistung begeistern. Eine Bottenschein-Reise beginnt schon beim ersten Kontakt und endet nicht mit der Heimkehr, sondern bleibt lange darüber hinaus in bester Erinnerung.

Durch unsere permanent geschulten und verantwortungsbewussten Busfahrer leisten wir mehr als die sichere Personenbeförderung. Deshalb haben wir uns zu den höchsten Sicherheitsstandards der Busreisebranche verpflichtet, die über die Normen des Gesetzgebers hinausgehen.

Unser zuverlässiges und kompetentes Team sichert seit einem halben Jahrhundert die hohe Bottenschein-Qualität, die in unserer Leitidee steckt. Viele begeisterte Kunden sind der Beweis, dass unsere Reisen einzigartig sind. Überzeugen Sie sich selbst!

Meilensteine

Diese Meilensteine haben uns geprägt.

1928
Gründung eines Busunternehmens in Laupheim durch Josef König, dem Großvater von Horst Bottenschein.

1952
Gründung des Busunternehmens Bottenschein in Ehingen durch Hildegard und Willi Bottenschein.

1975
Neubau des Betriebshofes in Ehingen

1987
Horst Bottenschein, Dipl.- Wirtsch. Ing. tritt in das Unternehmen ein Fuhrpark 6 Omnibusse, 4 Mitarbeiter

1988
Eröffnung eines Reisebüros in Ehingen

1989
Ausbau des Veranstaltersegments im Bereich Bus- und Flugtouristik. Aufbau des Vertriebs über fremde Reisebüros

1990
Neubau und Erweiterung des Omnibusbetriebshofes Bezug des neuen Reisebüros in der Ehinger Innenstadt.

1992
Kooperation mit den Unternehmen Müller Reisen, Rottweil und Sailer Reisen, Rottenburg. Deutliche Vergrößerung des touristischen Angebots (15 Fahrzeuge, 30 Mitarbeiter)

Chronik

60 Jahre Bottenschein - die Geschichte einer Busunternehmerfamilie

Im Juni des Jahres 1952 heirateten Hildegard und Willi Bottenschein. Wenige Wochen später wurde ein Omnibusunternehmen in Ehingen eröffnet. Die Stadt Ehingen erteilte die Genehmigung zum Betrieb eines Busunternehmens mit 1 Omnibus, der maximal 22 Sitzplätze haben durfte. So wurde für DM 30 000 ein Borgward mit Frontmotor, 4 Zylindern und 60 PS angeschafft. Das Fahrzeug zierte damals die Titelblätter der Omnibusfachzeitschriften. Hildegard Bottenschein, geb. König war eine von 2 Töchtern des Busunternehmers Josef König, der bereits 1928 ein Busunternehmen in Unterkirchberg gegründet hatte und später nach Laupheim übergesiedelt war. Der Laupheimer Betrieb war, nach Konfiszierung des Fuhrparks während des Krieges, ebenfalls im Wiederaufbau.

Um die wirtschaftliche Situation des Nachkriegsdeutschland zu verdeutlichen, sollte man folgende wichtige Ereignisse noch einmal in Erinnerung bringen:
1948 begann die Marshallplan-Hilfe für Europa, da die Amerikaner ein kommunistisches Deutschland verhindern wollten. Die OST-WEST-Spannung und der Zerfall der Siegerkoalition gipfelten in der Berlin-Blockade, und die Währungsreform war ein entscheidender Faktor für den Wiederaufbau der Wirtschaft. 1949 erfolgte die Spaltung Deutschlands, und die NATO wurde gegründet. Es sollte noch bis 1955 dauern bis die BRD als souveräner Staat anerkannt wurde. Die Menschen in Deutschland wollten vergessen und dem harten Alltagsleben auch einmal entfliehen. Da nur wenige über einen eigenen PKW verfügten, waren die ersten Aufträge der jungen Firma gesichert. Es folgten Vereinsausflüge, Kegelclubreisen, Betriebsausflüge, Wallfahrten, Hochzeiten und Beerdigungen. Man wollte nicht zerbombte Städte sehen, sondern intakte Natur und die Schönheiten der Landschaften geniessen. Die begehrtesten Ziele waren Oberstdorf, Füssen, der Bodensee und der Bregenzer Wald. Ein weiteres Standbein war die Arbeiterlinie, die über Nasgenstadt, Griesingen, Rißtissen, Ersingen nach Ulm führte. Die weiteste Reise war eine erlebnisreiche Fahrt nach Neapel mit vielen Hindernissen, die in dem 1999 erschienenen Buch "Chauffeur kaputt"  die Erlebnisse des Busfahrers Willi Bottenschein, auf amüsante Weise beschrieben wurden.

Im Jahre 1953 erblickte Tochter Iris das Licht der Welt. Bereits 1 Jahr nach Firmengründung, also 1954 wurde der Borgward durch einen neuen Bus ersetzt. Für die damalige Zeit hatte dieser Mercedes Bus vom Typ 0321H eine absolute Luxusausstattung. Für 34 Schlafsessel, ein ganz zu öffnendes Cabrio-Stoffdach, ein 6 Zylinder Heckmotor mit 110 PS, mussten 55 000 DM bezahlt werden - viel Geld für die damalige Zeit. Jetzt begannen Bottenscheins die ersten mehrtägigen Reisen zu organisieren und auszuschreiben.
Die Wallfahrtsorte Altötting, Einsiedeln und Schönstatt-Vallendar waren beliebt. Aber auch weite Strecken wie an die Riviera, den Gardasee oder nach Südfrankreich wurden zurückgelegt. Viele Gruppen zählten nun zum Kundenstamm.
Im Jahre 1958 folgte als zweiter Bus ein Kässbohrer Setra S8 mit 42 Sitzplätzen (inkl. Mittelklappsitze).
1959 wurde der jetzige Firmenchef Horst geboren. Im gleichen Jahr wurde ein Wohnhaus mit Abstell- und Wartungshalle für 3 Omnibusse in der Hehlestrasse gebaut. Im Jahre 1962 wurde wieder ein nun größerer Bus vom Typ O 321HL ( L steht für lang ) beschafft, der als erster die für lange Zeit bekannte blaue Bottenschein Lackierung trug.

1963 wurden das erste Mal Reisen nach Tramin in Südtirol organisiert, die viele Jahre als die Erfolgsreise galt. Es folgten Reiseziele wie Wien (1964), Budapest und Paris ( 1966) sowie London, die heute wahre Klassiker sind. Eine Reise nach England war damals noch ein Erlebnis, da nicht nur der Linksverkehr sondern auch die Sprache für viele in der damaligen Zeit sehr ungewohnt war. Im Jahre 1966 begann man mit einem VW Bus den ersten Linienverkehr für Schüler, der im Rahmen der Schulreform notwendig geworden war. Die Linie 316 nach Kirchen - Lauterach wird seither von der Fa. Bottenschein zuverlässig bedient und unsere älteren Fahrer kennen so manchen heute Erwachsenen noch aus seiner Schulzeit. Im Jahre 1970 war die Busflotte auf 3 große moderne Reisebusse und 1 Kleinbus angewachsen. Es wurde nun auch die Beförderung von Behinderten zur Sonderschule nach Weilersteusslingen übernommen, die sich heute in Berkach befindet. 6 Jahre später wurde die Beförderung für die Heggbacher Einrichtungen übernommen, die heute noch täglich durchgeführt wird.

Da der Platz in der Halle in der Hehlestrasse zu eng wurde begann man im Jahre 1975 mit dem Bau eines neuen Betriebshofes in der Ulmerstrasse, sozusagen dem Tor nach Ehingen. Hier war nun Platz für 8 Fahrzeuge. Viele Stammgäste reisten jedes Jahr mit Willi Bottenschein und so musste man sich immer wieder neue Ziele suchen. So kam im Jahre 1976 die herrliche Insel Ischia ins Programm die zu einem echten Renner wurde. Die Technik der Busse wurde ständig verbessert und so erfüllte sich Willi Bottenschein 1977, zum 25jährigen Jubiläum einen Traum. Der erste Kässbohrer Setra 215 HD ( Hochdecker ) mit 10 Zylinder Motor, 320 PS, Klimaanlage und WC. Dies war ein riesiger Fortschritt und der Bus wurde von vielen Kunden und auf jedem Parkplatz von anderen Fahrern bestaunt. Das Programm war inzwischen auf 10 Seiten angewachsen. Zahlreiche Tagesfahrten, unter anderem die immer noch sehr beliebte Fahrt ins Blaue machten das Programm umfangreicher. Mehrtagesreisen, wie zum Beispiel 8 Tage Skandinavien-Rundreise oder auch Jugoslawien, Holland oder Südfrankreich rundeten das europaweite Angebot ab. Damals kostete eine 2-Tages-Reise inklusive Halbpension ins Ötztal noch DM 70,- und das in der Hochsaison! Unvorstellbar, doch für die damaligen Dienstverhältnisse ein angepasster Preis.

In den Jahren 1978 bis 1986 wurden immer wieder neue Reiseziele in das Reiseprogramm aufgenommen. Nach seinem Studium an der Universität Karlsruhe und Tätigkeiten bei AUDI in Ingolstadt und Siemens in München trat 1987 Horst Bottenschein in das Unternehmen ein. Schon zuvor war er als Student viel mit dem Bus auf Achse. Als einer der ersten fuhr er damals mit einer Reisegruppe auf dem Landweg mit dem Bus nach Istanbul. Die Freude am Reisen liegt bei der Familie Bottenschein also im Blut. Der Fuhrpark umfasste 6 Omnibusse und es wurden 4 Mitarbeiter beschäftigt. Im Jahre 1988 wurde ein Reisebüro in der Ulmerstrasse eröffnet. Gleichzeitig begann Horst Bottenschein mit der Entwicklung eines Softwareprogrammes für Busunternehmen, welches dann durch die Firma Ratio Software in Ehingen weiterentwickelt wurde und heute zum Marktführer in der Branche avanciert ist.

1989 wurde der Vertrieb über Reisebüros in Ulm und Biberach begonnen und der Veranstalterbereich im Bereich Bus- und Flugtouristik stark ausgeweitet. Ein Jahr später wurden die Räumlichkeiten zu eng, so dass in der Ulmerstrasse mit dem Neubau einer Wasch- und Pflegehalle sowie neuen Büro- und Sozialräumen begonnen wurde. Im gleichen Jahr erwarb man das frühere Cafe Lauer (später Uhren Stock) am Marktplatz. Nach aufwendigen Sanierungsarbeiten zog das Reisebüro dort ein. Hier erhielt man nun auch die Lizenzen zum Verkauf von Bahnfahrkarten und Linienflügen sowie Verträge mit namhaften Pauschalreiseveranstaltern wie TUI, Neckermann und vielen mehr. In diesem Jahr begann auch die Zusammenarbeit mit der Fa. Müller Reisen in Rottweil. Bereits im Jahre 1992 wurde dann erstmalig der komplette Reisekatalog mit den Familienunternehmen Müller Reisen und Sailer Reisen aus Rottenburg herausgegeben. Durch diese Kooperation war es nun möglich deutlich mehr Reiseziele und Reisetermine anzubieten, da das Know-How und das Einzugsgebiet von 3 Firmen sich ergänzenten. Zwischenzeitlich wuchs das Unternehmen auf 15 Fahrzeuge und fast 30 Mitarbeiter.  In diesem Jahr trat auch Renate Bottenschein in das Unternehmen ein. In den folgenden Jahren übernahm auch sie immer mehr Verantwortung und hat viele neue Reiseideen eingebracht. Ein wichtiger Meilenstein der Unternehmensentwicklung war im Jahre 1996. Die Firma König-Panis (das einstmals großväterliche Unternehmen) wurde von Renate und Horst Bottenschein käuflich erworben. Die Firma König-Panis war hauptsächlich im Linienverkehr tätig, verfügte ebenfalls über 15 Fahrzeuge und ein sehr großzügiges Betriebsareal mit über 10000 qm, einer großen Werkstatt mit 2 Montagegruben, Bremsenprüfstand und erfahrenem Personal. Die Erfahrung der beiden Firmen in den Bereichen Öffentlicher Personenverkehr und Busreiseveranstaltung sorgten in den folgenden Jahren für eine starke Entwicklung in allen Bereichen. So wurde eine spezielle Abteilung gegründet die sich um die Reisewünsche von Sondergruppen kümmert. Für Vereine, Firmen und Schulen werden besondere und individuelle Reiseprogramme entwickelt. Ausgefallene Wünsche für Eventveranstaltungen  werden ebenso erfüllt wie preiswerte Reisen für kleine und große Gruppen. Firma Bottenschein war ebenso Gründungsgesellschafter der großen Verkehrsverbünde DING im Alb-Donau Kreis sowie des BNV im Kreis Biberach. Mit Gründung der Firma P.I.T. - Partner Internationaler Touristik Gmbh & Co. KG im Jahr 1999 als eigene Gesellschaft wurde die Zusammenarbeit der drei Firmen Bottenschein, Müller, Sailer noch stärker gefestigt. In der Zentrale in Burladingen werden heute von 5 Mitarbeitern sämtliche Verwaltungsarbeiten für die jährlich ca. 25000 Busreisegäste zentral erledigt. Die Ideen für die Reisen werden gemeinsam von den Firmen Bottenschein, Müller und Sailer entwickelt, wobei ca. 40 % unter Federführung von Renate und Horst Bottenschein in Ehingen entstehen. Im Jahre 2000 wurde die SVL- Stadtverkehr Laupheim Gmbh & Co. KG gegründet, die den neu eingerichteten Stadtverkehr in Laupheim bedient. Modernste Niederflurbusse und City-Shuttles sorgen für einen bequemen Nahverkehr. Im Jahr 2001 wurde dann die Firma Schwenkkrauss in Blaubeuren gekauft, die ebenfalls über einen umfangreichen Linien- und Reiseverkehr verfügte. Das Gebäude im Industriegebiet von Blaubeuren wurden ebenfalls erworben, so dass Bottenschein heute an 4 Standorten vertreten ist, die alle komplett miteinander vernetzt sind. Ca. 40 modernste Fahrzeuge vom Kleinbus bis zum Doppeldecker mit 78 Luxusschlafsesseln legen heute über 2 Mio. Km ( 50 mal um die Erde) pro Jahr zurück.  55 festangestellte Mitarbeiter und etliche Saisonaushilfskräfte sind heute bei der Firma beschäftigt, die von Renate und Horst Bottenschein geleitet wird. Im Jubiläumsjahr 2002 findet man in dem über 200 Seiten starken Katalog eines der größten Busreiseangebote Süddeutschlands mit über 900 Reiseterminen. 2005 für Reisen von und nach China eröffnet Bottenschein eine Niederlassung in Peking.